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Wien, 7. August 2026 (aiz.info)

EU-Schweinemarkt: Hitzewelle verringert weiter Angebot und Schlachtgewichte

In Österreich führt das geringere Angebot endlich zum lang ersehnten Preisanstieg für die Schweinebauern.

Durch die sommerliche Wärme fällt das Angebot an Schlachtschweinen europaweit gering aus. Auf der Nachfrageseite kommt es in den Urlaubsregionen zu Belebungen, nicht aber in jenen Ländern wo jene urlaubsbedingt fehlen. Die Preise tendieren in den einzelnen Ländern unterschiedlich von stabil bis fester. 

Deutschland - Die zum Verkauf stehenden Schlachtschweine werden in Deutschland gegenüber den Vorwochen deutlich zügiger abgenommen. Das liegt hauptsächlich an den rückläufigen Stückzahlen. Durch die warme Witterung fallen die Zunahmen geringer aus, entsprechend kommen weniger und leichte Tiere zur Schlachtung. Auf der Nachfrageseite wird das Interesse als stetig eingestuft. Das Kaufinteresse ist größer als das Aufkommen.

Stark gesunken sind die Schlachtgewichte der Schweine in Spanien. Innerhalb von elf Wochen waren dies fast 10 kg/Tier. Dort halten sich Angebot und Nachfrage aktuell in etwa die Waage. Die Landwirte wünschen sich Preisanstiege, die Schlachtunternehmen halten dagegen. Die Geschäfte mit Fleischteile verlaufen etwas lebhafter als zuvor. Der Preis dürfte sich zumindest unverändert entwickeln. 

In Italien gestaltet sich das Angebot an Schlachtschweinen übersichtlich. Sowohl die Stückzahlen als auch die Schlachtgewichte sinken, was auf die extreme Hitze zurückgeführt wird. Die Nachfrage ist stetig und eher verhalten, kann aber nicht komplett gedeckt werden. Die Schlachtunternehmen können aktuell wirtschaftlich arbeiten. Es wird von einer Fortsetzung dieser Marktlage und des steigenden Preistrends ausgegangen.

Ö Markt: Endlich steigen die Schweinepreise

Die Schweinebauern leiden nicht nur unter der Hitze, die Tag für Tag die eigene Futtergrundlage schmälert, sondern auch schon sehr lange wirtschaftlich an den niedrigen Schweinepreisen. Da das Angebot in Österreich weiter zurück pendelt und die Schlachtgewichte weiter sinken, war der ersehnte Preisanstieg eine logische Schlussfolgerung. Durch die Hitze und die Urlaubswelle pendelt aber auch der Fleischkonsum zurück, sodass Angebot und Nachfrage derzeit in Österreich gut zusammenpassen.

Mastschweine-Basispreis: EUR 1,54 (+ 0,10)
Zuchten-Basispreis: EUR 0,79 (+ 0,03) (Schluss)
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